
Fausto Panebianco
Geboren am 2. April 1973 in Salerno, schloss er 1996 das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Salerno ab.
Nach Eintritt in die diplomatische Laufbahn im Jahr 1999 wurde er zunächst in die Völkerrechtsabteilung und dann dem Generalsekretariat, Referat Analyse und Programmplanung, zugeteilt.
2003 wurde er ins Ausland an die italienische Botschaft in Berlin entsandt. Dort blieb er bis 2007. Anschließend wurde er zum Berufskonsul in Mar del Plata (Argentinien) ernannt.
Nach seiner Rückkehr nach Rom im Jahr 2011 wurde ihm die Leitung des Referats IV der Abteilung für im Ausland lebende Italiener/-innen und Migrationspolitik übertragen, wo er sich mit dem Schutz von Landsleuten in Notlagen beschäftigte. Im November 2015 wurde er an die italienische Botschaft in Berlin wieder entsandt, wo er diesmal als Leiter der Presse- und Kulturabteilung tätig war.
Von 2019 bis 2026 arbeitete er als Sous-Sherpa und Koordinator des G7/G20 Sherpa-Stabs im Amt des Ministerpräsidenten. In dieser Zeit übernahm Italien verantwortungsvolle Aufgaben, und zwar 2021 den G20- und 2024 den G7-Vorsitz. Im Januar 2024 wurde er zum bevollmächtigten Gesandten befördert.
Im Februar 2026 wurde er zum Generalkonsul Italiens in München ernannt.
2010 erhielt er das Ritterkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik (Cavaliere dell’Ordine al Merito della Repubblica).