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Personstandsabteilung

 

Personstandsabteilung

Zusätzlich zu den im Folgenden genannten Auskünften entnehmen Sie weitere detaillierte Informationen bezüglich standesamtlicher Angelegenheiten auf der entsprechenden Webpage des italienischen Außenministeriums, Abteilung Servizi Consolari (Konsularische Dienste).

Bescheinigungen

Bescheinigungen können ausschließlich zur Vorlage bei ausländischen Behörden oder bei privaten Unternehmen wie Banken, Notare, usw. ausgestellt werden. Die besagten Bescheinigungen werden nicht zur Vorlage bei anderen italienischen Behörden ausgestellt.

  • Wohnsitzbescheinigung nach Vorlage einer deutschen Erweiterte Meldebescheinigung
  • Ledigkeitsbescheinigung nach Vorlage einer deutschen Erweiterte Meldebescheinigung

Bescheinigungen, die ausschlieβlich durch italienische Gemeinden ausgestellt werden:

  • Familienstandsbescheinigung
  • Geburtsurkunde oder Auszug aus der Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde oder Auszug aus der Heiratsurkunde
  • Sammelbescheinigung zwecks Eheschließung
  • Sterbeurkunde oder Auszug aus der Sterbeurkunde
  • A.I.R.E. Bescheinigung (Verzeichnis der im Ausland ansässigen Italiener)

Bescheinigungen, die nur durch italienische Gerichte ausgestellt werden:

  • Führungszeugnis
  • Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk

 Wichtiger Hinweis: Zur Vorlage bei den deutschen Behörden ist erforderlich, die oben genannten Bescheinigungen ins Deutsche zu übersetzen oder auf mehrsprachigem Formular ausstellen zu lassen.
Die Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden werden allerdings auf Anfrage auf mehrsprachigem Formular durch die italienischen Gemeinden ausgestellt. In allen anderen Fällen wenden Sie sich bitte an einen vereidigten Übersetzer, um die Übersetzung fertigen zu lassen.

Überschreibungen

Es ist erforderlich, dass Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden italienischer Staatsangehöriger, deren standesamtliche Angelegenheiten sich im Ausland ereignet haben, in den Registern des Standesamts der italienischen Meldegemeinde überschrieben werden. Zuständig dafür ist das Standesamt der italienischen Stadt, wo der Betroffene zuletzt gemeldet war. Die Registrierung erfolgt normalerweise von Amts wegen und ist erst dann durch Zusendung einer internationalen bzw. mehrsprachigen Urkunde im Original möglich.

Führung des Familiennamens der Mutter zusätzlich zum Familiennamen des Vaters bei italienischen Staatsbürgern

In Folge eines Urteils des Italienischen Verfassungsgerichtes ist es jetzt möglich, dass italienische Eltern bei der Geburt eines Kindes, einvernehmlich, durch gemeinsame Erklärung beider Elternteile dem Kind auch den Familiennamen der Mutter zusätzlich zu dem des Vaters geben.
Die Eltern können ihre entsprechenden Erklärungen beim Standesamt der deutschen Gemeinde, das die Geburt beurkundet, abgeben.
Für die Eintragung der Geburtsurkunde in Italien ist es erforderlich, die internationale Geburtsurkunde im Original durch eine Erklärung der Eltern im Original auf stempelfreiem Papier, mit der die Eltern, ihren Willen zum Ausdruck bringen, den Familiennamen des Vaters um den Familiennamen der Mutter zu ergänzen. Benötigt wird außerdem eine Kopie der Identitätsausweise der Eltern, die dem Antrag beizufügen ist.
Bei minderjährigen nichtehelichen Kindern besteht weiterhin die Pflicht dem Konsulat auch die Vaterschafts- und Mutterschaftsanerkennung in Original, sowie deren Übersetzung ins Italienische vorzulegen. Die Übersetzung muss durch einen vom Konsulat anerkannten Übersetzer erfolgen. (Liste der Übersetzer unter www.consmonacodibaviera.esteri.it / Nützliches Verzeichnisse und Links)

Diese Möglichkeit der Erweiterung des Kindesnamens um den Namen der Mutter besteht auch für die Eltern adoptierter Kinder.

Überschreibung von Geburtsurkunden nichtehelicher Kinder

Zur Überschreibung von Geburten nichtehelicher Kinder sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Internationale Geburtsurkunde
  • Vaterschaftsanerkennung
  • Mutterschaftsanerkennung
  • Zustimmung der Mutter zur Vaterschaftsanerkennung

Die in deutscher Sprache erfassten Personenstandsurkunden sind mit einer Übersetzung in die  italienische Sprache vorzulegen. Die Übersetzung ist von einem vereidigten Übersetzer zu fertigen, der die Unterschrift im Generalkonsulat hinterlegt hat.

> Infoblatt zum Herunterladen

 

Eheschliessung

> Hinweis zu Eheschließungen

> Formular für den Antrag eines Termins für die austellung des Ehefähigkeitszeugnis/Eheaufgebot

WICHTIG! – Dieser Termin on line für Melde-Standesamtlichen Angelegenheiten 2 ist keine Eheschliessungsangelegenheitstermin!

In Deutschland

Italienische Staatsangehörige, die beim deutschen Standesamt die Ehe schließen möchten, brauchen hierzu ein von diesem Generalkonsulat erteiltes Ehefähigkeitszeugnis. Nur soweit Ihnen dieses Ehefähigheitszeugnis vorliegt, sollte der Termin für die Eheschließung festgelegt werden.

> Infoblatt zu Eheschließungen in Deutschland

Standesamtliche Eheschliessung in Italien

Im Gegensatz zur standesamtlichen Eheschließung in Deutschland wird für eine Eheschließung in Italien nach italienischem Recht ein Aufgebot gefordert. Das Eheaufgebot wird 12 Kalendertage am schwarzen Brett des Generalkonsulats ausgehängt.

> Infoblatt zu standesamtlichen Eheschließungen in Italien

Konkordatsehe in Italien

In diesem Fall ist ein förmlicher Antrag auf ein Eheaufgebot seitens des Pfarrers, vor dem die Ehe geschlossen werden soll, beim Generalkonsulat vorzulegen.

> Infoblatt zu Konkordatseheschließungen in Italien

Wichtiger Hinweis – Führung des Familiennamens nach der Eheschliessung: Achtung! Im Gegensatz zum deutschen Namensrecht für Ehepartner sieht das italienische Recht die Möglichkeit eines gemeinsamen Ehenamens nicht vor. Aus diesem Grunde behalten verheiratete Frauen nach italienischem Recht immer den Mädchennamen bei.

Eingetragene Lebenspartnerschaften

Registrierung einer bestehenden, im Ausland eingetragenen Lebenspartnerschaft in Italien
Infolge des Inkrafttretens der Übergangsregelung (Dekret des Ministerpräsidenten Nr. 144 vom 23.07.2016) zum Gesetz 76/2016, sind italienische Staatsangehörige, die nach nationalem Recht im Ausland eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft oder Ehe eingegangen sind, dazu verpflichtet, diese eingetragene Partnerschaft in Italien registrieren zu lassen. Soweit die Partnerschaft im Bezirk des Generalkonsulats München begründet wurde, kann der Antrag auf Registrierung direkt bei der italienischen Gemeinde oder dem Generalkonsulat (Standes- bzw. Meldeamtsabteilung) gestellt werden.
Die deutsche Urkunde muss im Original mit beigefügter Übersetzung ins Italienische jeweils durch einen bei einem italienischen Gericht vereidigten Übersetzer oder einen vom Generalkonsulat in München anerkannten Übersetzer vorgelegt werden.

Begründung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft
Die eingetragene Lebensgemeinschaft kann nicht nur bei der zuständigen deutschen Gemeinde, sondern auch beim für den Wohnort des im AIRE (Melderegister der im Ausland lebenden Italiener) registrierten Antragstellers zuständigen Konsulat begründet werden. Zusammen mit der Begründung der eingetragenen Lebensgemeinschaft können die Betreffenden auch eventuelle vermögensrechtliche Vereinbarungen vorlegen.

Nichteheliche oder eheähnliche Lebensgemeinschaften

Am 5. Juni 2016 ist das neue Gesetz Nr. 76/2016 in Kraft getreten, das auch nichteheliche Lebensgemeinschaften regelt. Italienische Staatsangehörige können eheähnliche Lebensgemeinschaften durch Einreichung des auf der Webseite des Generalkonsulates zum Herunterladen verfügbaren AIRE-Formulares anzeigen. Folglich müssen dann auch alle nach der Begründung der eheähnlichen Lebensgemeinschaft eintretenden Änderungen gemeldet werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Änderung der Adresse einer der Zusammenlebenden de facto zum Ende der eheähnlichen Lebensgemeinschaft führt. Gleiches gilt für den Fall, dass eine Eheschließung zwischen den Zusammenlebenden oder einem Zusammenlebenden und einer weiteren Person erfolgt oder eine anderweitige eingetragene Lebensgemeinschaft begründet wird. Die vermögensrechtlichen Aspekte des Zusammenlebens können durch einen bei einem örtlichen Notar geschlossenen Vertrag geregelt werden.
Eventuelle Änderungen des Vertrags oder dessen Auflösung müssen dem italienischen Generalkonsulat mitgeteilt werden. Es muss eine notariell beglaubigte Kopie der Urkunde zusammen mit einer Erklärung des Notars, der diese Urkunde verfasst hat, zu der Übereinstimmung der beglaubigten Kopie mit dem Original, sowie die von einem vom Generalkonsulat anerkannten Übersetzer gefertigte Übersetzung in italienischer Sprache beim Generalkonsulat vorgelegt werden.

Anerkennung ausländischer Scheidungsurteile

Nach ausgesprochener Ehescheidung in Deutschland ist das rechtskräftige Scheidungsurteil ins Eheregister der zuständigen italienischen Stadt einzutragen bzw. zu vermerken. Auf diese Weise wird der Beschluss des deutschen Amtsgerichts auch in Italien anerkannt.
Klicken Sie bitte hierfür auf die folgenden Links:

Ehescheidung vor dem 01.03.2001

> Infoblatt zum Herunterladen
> Eidesstattliche Erklärung

Ehescheidung nach dem 01.03.2001

> Infoblatt zum Herunterladen
> Eidesstattliche Erklärung

Vor- und Nachnamensänderung

Anträge auf  Vor- und Namensänderungen werden ausschließlich nach erfolgter Terminvereinbarung berücksichtigt. (siehe hierfür: Online Terminvereinbarung).

Annahme als Kind - Überschreibung des Adoptionsbeschlusses

Anträge auf  Überschreibung des rechtskräftigen Adoptionsbeschlusses werden ausschließlich nach erfolgter Terminvereinbarung berücksichtigt. (siehe hierfür: Online Terminvereinbarung).

Italienische Staatsangehörige, die beim deutschen Standesamt die Ehe schließen möchten, brauchen hierzu ein von diesem Generalkonsulat erteiltes Ehefähigkeitszeugnis. Nur soweit Ihnen dieses Ehefähigheitszeugnis vorliegt, sollte der Termin für die Eheschließung festgelegt werden.

 

 


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